Meine Küchenphilosophie
Ich denke in Zutaten: in Butter, die warm wird, sobald sie meine Hände spürt, in Mehl, das wie ein leiser Schnee in die Schüssel fällt, in Eiern, die den Teig atmen lassen, in Früchten, die ihre eigene Jahreszeit mitbringen und in Nüssen, die ein Stück Wald in sich tragen.
Das ist meine altmodische, einfache Welt.
Ich lasse weg, was künstlich klingt und folge keiner Ersatzlogik. Ich bleibe bei dem, was wächst, was natürlich ist und aus sich selbst heraus schmeckt.
Und dort, wo mein Körper ein stilles Ja gibt, wähle ich Bio — nicht als Regel, sondern als Intuition.
So wird meine Küche ein Ort aus echten Dingen: ein Raum zwischen Gestern und Heute, geführt von wenigen guten Zutaten.
Und mit der Zeit findet in diesem Raum immer wieder etwas Neues seinen Platz.